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Die Meiningenbrücke

Die Meiningenbrücke wurde als Eisenbahnbrücke anno 1908 gebaut. Zwei Jahre später wurde die Brücke zur öffentlichen Nutzung freigegeben. Der Plan eines Brückenbaus, um die Ostseeinsel Zingst mit dem Festland von Bresewitz zu verbinden, war bereits schon um 1900 aufgegriffen worden, jedoch dauerte es mit der Umsetzung noch einige Jahre.
Seitdem verband die Meiningenbrücke, wie vorgesehen, Zingst mit dem Festland. Über diese Brücke verkehrte bis zum Ende des zweiten Weltkrieges, die Darßbahn. Nach dem Krieg jedoch wurden die Gleise abgebaut, aufgrund des Potsdamer Abkommens hatte man Kriegsentschädigungen an die Sowjetunion zu leisten, sodass die Brücke nur noch für den Fuhrwerkverkehr passierbar war.

Heute sind viele Streckenabschnitte zwischen Barth und Bresewitz, teilweise mit Gras überwachsen und lassen kaum noch erahnen, dass einstmals Züge über die Brücke fuhren. So wird die Strecke vorerst nur noch als Rad- und Fußweg genutzt.

Die Meiningenbrücke ist eine stählerner Fachwerkträgerbrücke, besteht zudem aus einer Strombrücke, die wiederum mit langen Vorflutbrücken versehen ist und zudem mit einer Drehbrücke ausgestattet. Für den Schiffsverkehr wird diese Drehbrücke zweimal am Tag für ca. eine dreiviertel Stunde geöffnet. Auf der Drehbrücke befindet sich ein Steuerhäuschen für den Brückenwärter.
Um eine weitere Überlastung der Meiningenbrücke zu vermeiden, wurde in den Achtziger Jahren eine weitere Brücke errichtet, welche nun parallel zur Meiningenbrücke läuft.
Heute wird die Meiningenbrücke, aufgrund ihrer vollkommenen Konstruktion, noch immer als ein Wunder der Technik betrachtet und ist nicht nur ein gut besuchtes Ausflugsziel, sondern gleichzeitig auch ein sehr beliebtes Fotomotiv.
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