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Sundischen Wiesen

Die Sundischen Wiesen werden im Süden durch den Gewässerbereich Grabow der Ostsee, östlich durch den Pramort und im Westen durch den Osterwald abgegrenzt. Wobei sich die Sundischen Wiesen durch sandige und karge Böden und anderseits durch große Heidelandschaften auszeichnen. Die früheren Feuchtwiesen wurden entwässert und dienen heute der Landwirtschaft als Weideland.

Geschichtlich wurden die Sundischen Wiesen im Jahre 1290 erwähnt, und im 17. Jahrhundert siedelten sich die ersten Familien an. Der karge Boden ließ eine Landwirtschaftliche Nutzung nicht zu, so dass das abgeschiedene Gebiet im 19. Jahrhundert vom preußischen Militärisch genutzt wurde. Zu diesem Zweck wurden die Bewohner kurzerhand zwangsumgesiedelt, um das Gebiet auch als Bombenabwurfsgelände zu nutzen. Nach dem 2. Weltkrieg siedeln sich wieder die ersten Familien in den Sundischen Wiesen an. Um die Sundischen Wiesen zu erhalten wird 1990 der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gegründet. Zu diesem Zweck werden 1993 die letzten militärischen Stützpunkte geschlossen.

Die Sundischen Wiesen sind in drei Gebiete aufgeteilt. Wozu die Ostseeküste mit den Dünenfeldern und der Besenheide, nördlich die große Weidefläche und südlich die Boddenküste gehört. Teile des Gebietes werden heute Landwirtschaftlich und Forstwirtschaftlich genutzt. Zu denen auch einige Wasserflächen gehören, die durch die Fischerei genutzt werden. Um die Flora und Fauna zu schützen, sind die restlichen Gebiete im Nationalpark streng geschützt.

Die Sundischen Wiesen und die anliegenden Uferbereiche haben sich nach und nach wieder zu einem wahren Vogelparadies entwickelt. Mehr als 35 verschiedene Küstenvogelarten trifft man dort wieder an. Ausgezeichnete Wander- und Radwege machen es dem Besucher leicht, die Sundischen Wiesen und deren Umgebung zu erforschen.

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